Der Verein Idee Reppisch (VIR) möchte die Schönheiten und die Bedeutung der naturnahen Reppisch vom Türlersee bis zur Limmat der Bevölkerung besser bekannt machen. Der VIR rief und alle kamen: Über 20 lokale Vereine und Organisationen stellen sich am Samstag, 5. September 2015, von 10 bis 16 Uhr, entlang dem Flusslauf vor. In der Aumüli Stallikon, bei der Reppischbrücke nördlich der Kaserne in Birmensdorf und auf dem Kirchplatz in Dietikon hat es jeweils einen Informa tionspunkt. Zu Fuss, mit Velo, öV und Kleinbussen kann man einsteigen, wo es gerade gefällt.
Auch der TSSV hat daran gerne teilgenommen und einen Stand mit Informationen bereitgestellt. Natürlich war unsere «Hexe» sowie der Präsident mit von der Partie.
Naturschutz bedeutet auch, der Natur ihren natürlichen Lauf wieder näher zu bringen. Wir haben über einige Jahre hinweg Massnahmen ergriffen um das Gebiet zu erhalten und nachhaltig zu schützen. Ebenfalls war Hochwasserschutz sowie Lebensraum erhaltung ein grosses Thema.
Immer mehr Menschen zieht es in die Berge, an Seen und in den Wald. Der Druck auf die Natur hat zugenommen, gleichzeitig aber hat das Verständnis für die Natur abgenommen. Es fehlt das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und die Bedürfnisse von Tier- und Pflanzenarten. In diesem Spannungsfeld arbeiten Ranger.
Im Auftrag von privaten und öffentlichen Stellen schützen und fördern sie die Natur in einem bestimmten Gebiet vor Schäden durch menschliche Aktivitäten. Dies erreichen sie durch unterschiedliche Massnahmen:
Sie beteiligen sich an der Konzipierung und Realisierung von Massnahmen für eine natur- und landschaftsverträgliche Besucherlenkung.
Sie fördern mit einer breiten Palette an Information, Sensibilisierung und der Durchsetzung von Geboten/Verboten gebietskonformes Verhalten der Besuchenden.
Die Ranger kommunizieren die Besonderheiten und natürlichen Werte eines Gebietes gegenüber interessierten Kreisen, Schülern und Medien proaktiv und zielgruppenspezifisch, z.B. mit Infoständen, Exkursionen, Junior-Ranger-Programmen, Freiwillligeneinsätzen, Vorträgen und anderen geeigneten Mitteln. Sie vernetzen die Akteure des eigenen Gebietes, koordinieren und helfen bei der Lösung von Interessenkonflikten, unterstützen die nachhaltige Entwicklung des Raumes, wo sinnvoll und gefragt, auch über Kooperationen mit Tourismuskreisen.
Sie unterstützen nach Bedarf Aufwertungs- und Artenförderungsmassnahmen, Unterhaltsarbeiten an Infrastrukturen, sowie Zählungen und Monitoringprogramme im Gebiet, indem sie tätig sind, und speisen die Erkenntnisse in Besucherlenkungskonzepte ein.
Am Türlersee arbeiten unsere Schutzwarte gemeinsam mit einem vollwertigen Ranger zusammen um das Konzept des Naturschutzes und ein gemeinsames Miteinander von Mensch unt Natur möglich ist und bleibt.
Das Horn gehört zum Teil dem Bade und Campingplatz, ist jedoch auch ein Dreh und Angelpunkt im Naturschutz. Es war uns ein grosses Anliegen diesen Platz zu einem Erlebniss für Mensch und Natur zu gestalten. Wir sind stolz, was daraus entstanden ist.
Einige Impressionen der Renaturalisierung und den grosszügigen Liegen
Auch im Jahr 2008 wurden weitere Feuerstellen angelegt. Wir bemühen uns möglichst viele Möglichkeiten zu bieten damit Wilde Feuerstellen vermieden werden können.
Im Jahr 2007 haben wir vermehrt mit den Hundehaltern den Kontakt gesucht. Da der Türlersee ein Naturschutzgebiet ist, sind die Hunde stets an der Leine zu führen. Gegen ein spielen im kühlen Nass im Sommer spricht natürlich nichts. Es ist wichtig den Vierbeiner immer im Auge zu behalten und keinen Schaden für die Tiere, Flora und Fauna zu hinterlassen. Da wir den direkten Austausch mit etwas positiven beginnen wollten, haben wir im 2007 durch unsere Schutzwarte an alle Hündeler einen Hundekuchen verteilt. Ein miteinander soll immer möglich sein.
Die ersten 3 öffentlichen Feuerstellen um den See wurden eröffnet – weitere werden folgen!
Im Jahr 2005 als erste Amtshandlung des neuen Präsidenten Marco Strebel wurden 6 Naturschutzinformationstafeln und einige Seemarkierungen (Bojen) zum Schutz der Natur in Betrieb genommen.
Die Besucher können sich im See nun navigieren, sprich wohin darf man und wohin nicht. Hinter den Bojen liegt eine Naturschutz wo die Tiere und die Natur ihre Ruhe haben dürfen und sollen.